AstsägeEine Astsäge ist ein multifunktionales Hilfsgerät für jeden Gärtner. Eine Astsäge ist eine Art Baumsäge und eignet sich vor allem gut für das Beschneiden von dicken Ästen und kleinen Baumstämmen.

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Dicke Äste mit Durchmessern von bis zu 10 Zentimetern können mit einer Astsäge binnen kürzester Zeit sauber und glatt durchtrennt werden. Dünne, flexiblere Äste hingegen, eignen sich nicht gut zum Schneiden mit einer Astsäge – die Äste werden hier eher ausgerissen, als geschnitten. Hier ist eine Akku Strauchschere besser. Bei sehr dicken Ästen und Baumstämmen kann man mit einer Astsäge hervorragend präzise Schnittergebnisse erzielen und gewährleisten, dass die Bäume sicher vor Bakterien und Pilzen geschützt sind.

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Baumschnitte sollten vor allem im späten Frühjahr durchgeführt werden. Umso später im Frühjahr geschnitten wird, umso besser heilt der Schnitt in weiterer Folge ab.

Astsägen gibt es auf dem Produktmarkt in vielen verschiedenen Ausführungen. Neben der herkömmlich mit der Hand zu bedienenden Astsäge gibt es auch die elektrische Variante, die vor allem dann zum Einsatz kommt, wenn man die Sägearbeiten in kurzer Zeit verrichten muss. Darüber hinaus gibt es diverse Astsäge mit Teleskopstangen. Dank dieser Verlängerung kann man auch Äste und Baumstämme in einer Höhe von bis zu 4,50 Meter mühelos durchtrennen. Wichtig zu beachten bei diesen Sägemodellen ist, dass die Gewichtsverteilung gleichmäßig ist, sodass man auch einmal über einen langen Zeitraum hinweg über dem Kopf arbeiten kann. Das Schneideblatt einer Astsäge misst eine durchschnittliche Länge von knapp 12 Zentimetern bis 15 Zentimetern. Das Schneideblatt ist bei richtiger Pflege im Grunde sehr langlebig und stets ein treuer Begleiter.

Da eine Astsäge im Garten sehr häufig im Einsatz ist, vor allem bei Hobbygärtnern, die sehr häufig Baumpflege betreiben, sollte man vor und während des Kaufs auf einige grundlegende Kriterien achten.

Wissenswertes

Mann schneidet Baum

Ein großer Vorteil einer Astsäge ist es, dass man dicke Äste glatt und sauber abschneiden kann, somit wird verhindert, dass Bakterien und Pilze das Holz befallen.

Ein weiterer Vorteil einer Teleskop Astsäge ist, dass man schnell, rückenschonend und effizient arbeiten kann – auch über längere Zeit hinweg. Darüber hinaus kann man mit einer Teleskopstiel ausgestatteten Astsäge sowohl mit einer Hand als auch mit beiden Händen bequem Arbeiten verrichten, ohne dass man sich nach höherliegenden Ästen oder Baumstämmen strecken muss. Zudem kann man auf den Gebrauch einer zusätzlichen Leiter verzichten.

Eine elektrische Astsäge oder eine akkubetriebene Astsäge bietet den Vorteil, dass man ohne jegliche Kraftanstrengung binnen kürzester Zeit selbst dickste Baumstämme komfortabel durchtrennen kann. Beim Kauf einer Elektro-Atsäge sollte man beachten, dass diese eine gewisse Leistungsstärke besitzt. Die Äste müssen glatt und sauber durchtrennt werden können. Auch das Gewicht einer elektrischen Astsäge ist wichtig zu beachten. In den meisten Fällen sind Elektro-Astsägen um einiges schwerer als herkömmliche Sägen, die per Hand bedient werden, allerdings sollte die Säge nicht mehr als 2,5 Kilogramm wiegen.

Kaufkriterien

Manuell oder elektrisch

Bevor man sich eine Astsäge zulegt, sollte man genau wissen, welche Äste bzw. welche Dicke von Ästen und Baumstämmen mit dem Gartenwerkzeug durchtrennt werden sollen. Außerdem ist es wichtig zu wissen, wie oft und wie lange man die Säge einsetzen möchte. Sind beispielsweise sehr viele Bäume zu bearbeiten, lohnt sich die Anschaffung einer manuell bedienbaren Säge nicht. Abhilfe schafft der Erwerb einer Motor Astsäge oder alternativ der Kauf einer akkubetriebenen bzw. elektrischen Astsäge. Auch sollte man abschätzen können, ob man eine Teleskopverlängerung zum Schneiden der Äste benötigt oder nicht. Die Teleskopverlängerung sollte leichtgewichtig sein und gut ausbalanciert werden. Auch spielt die Verarbeitungsqualität der Stielverlängerung eine wichtige Rolle. Vorteilhaft beim Erwerb einer Teleskopstange ist, dass man beim Ästeschneiden in hohen Bäumen keine zusätzliche Leiter benötigt.

Mann mit SägeErgonomie

Grundlegend ist zum anderen die Ergonomie der Säge: Die Ästsäge sollte gut und sicher in der Hand liegen. Die Säge sollte sich außerdem mühelos und leicht bedienen lassen. Die Säge muss zudem eine angemessene Größe besitzen, dabei sollte sie nicht zu klein noch zu groß konstruiert sein.

Sägeblatt

Das Sägeblatt sollte beim Kauf eine gewisse Schärfe besitzen. Außerdem sollte man in der Lage sein, dass Schneideblatt nachzuschärfen und dieses gegebenenfalls austauschen können. Beim Kauf sollte daher in Erfahrung gebracht werden, ob es Ersatz-Schneideblätter für das gewünschte Modell gibt und wie teuer diese sind.

Sicherheit

In puncto Sicherheit muss man beachten, dass die gewünschte Astsäge mit einer Scheide bzw. einem Etui ausgestattet ist. Da Astsägen in den meisten Fällen superscharf sind, besteht beim Bedienen und Verstauen des Geräts immer ein hohes Verletzungsrisiko. Die Astsäge sollte stets einfach und schnell in der Scheide bzw. dem Etui verstaut werden können. Vorteilhaft ist es, wenn eine Gürtelschnalle am Etui vorhanden ist. Dann kann man die Säge überall hin mitführen und hat die Hände beim Arbeiten im Garten stets frei. Geachtet werden sollte auf die Materialverarbeitung des Etuis oder der Scheide. Dieses sollte einen langlebigen, stabilen Eindruck vermitteln.

Zubehör

Ein weiterer großer Vorteil ist es, wenn die Astsäge über ein umfangreiches, vielseitig verwendbares Zubehör verfügt.

Weitere Tipps

Die Anschaffung einer Klappsäge, das heißt einer Astsäge die zusammenklappbar ist, bietet nicht nur den Vorteil, dass diese leichter und gefahrloser zu transportieren ist, sondern kann diese ebenfalls leichter und gefahrloser verstaut werden.
Einen weiteren, nicht unerheblichen Vorteil kann eine auffällige Signalfarbe des Griffteils bieten. Man weiß oder sieht immer wo man die Säge abgelegt hat, und greift oder steigt nicht unabsichtlich hinein.
Eine nicht unerhebliche Arbeitserleichterung bietet ein Räumhaken an der Spitze des Sägeblattes. Mit diesem können Äste aus dem Weg geschafft oder Sägespäne aus dem Sägeschnitt entfernt werden.
Ein Schutzschalter verhindert bei mit Fremdenergie betriebenen Modellen ein versehentliches Einschalten, und verringert somit die Verletzungsgefahr.

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Modelle

Handastsäge

Vorteile:

  • Keine Energiezufuhr außer der eigenen Muskelkraft notwendig
  • Bei Anschaffung eines qualitativ hochwertigen Modells und dessen richtiger Pflege extrem
    langlebig
  • Kostengünstig

Nachteile:

  • Anstrengendes und im Vergleich langsames Arbeiten

Akku Astsäge

Vorteile:

  • Unbegrenzte Reichweite
  • Geringes Gewicht

Nachteile:

  • Eher leistungsschwach

Elektrische Astsäge

Vorteile:

  • Leistungsstärker und vor allem konstante Leistung

Nachteile:

  • Durch Kabelanschluss in Reichweite beschränkt und teilweise umständliches Arbeiten

Motorastsäge

Vorteile:

  • Extrem leistungsstark
  • Unbegrenzte Reichweite

Nachteile:

  • Eher laut und wenig umweltfreundlich
  • Schwerer und der Motor neigt zu Überhitzung

Für einen kleinen Garten mit wenigen kleinen Bäumen und Büschen ist eine Handastsäge in der Regel vollkommen ausreichend. Für einen mittelgroßen Garten mit teilweise schon etwas höherwüchsigen Bäumen empfiehlt sich auf jeden Fall und je nach Zugänglichkeit eine elektrische oder Akku Astsäge. Für Großgärten und den Profibetrieb sollte schlussendlich eine Motorastsäge angeschafft werden.

Preis

Astsäge am AstAstsägen sind bereits ab 15 Euro erhältlich. Von diesen Modellen ist allerdings eher abzuraten. Beim Kauf einer guten Astsäge sollte man prinzipiell etwas tiefer in die Tasche greifen. Der größte Unterschied zwischen sehr preisgünstigen und teureren Astsägen liegt einzig und allein in der Materialverarbeitungsweise. Billige Sägemodelle sind in den meisten Fällen vollständig aus Kunststoff verarbeitet und das Schneideblatt sehr stumpf. Insbesondere der Griff günstiger Modelle bricht schnell ab oder verursacht, aufgrund seiner nicht anatomischen Formgebung schlimme Blasen an den Händen. Außerdem sind billige Astsägen dadurch gekennzeichnet, dass ihre integrierten Sicherheitsmechanismen nicht immer funktionieren und sich das Schneideblatt sehr schnell abnutzt.

Astsägen namhafter Hersteller sind zwar etwas teurer, sind dafür aber auch langlebiger. Zum einen sind diese Sägen bruchsicher, das Schneideblatt auswechselbar und widerstandsfähig gegen eine schnelle Abnutzung sowie die Bildung von Rost. Der Griff einer hochwertigen Profi Astsäge besticht durch eine ergonomische Formgebung.  Darüber hinaus werden sehr gute Astsägen mit einem Etui und einer Gürtelhalterung geliefert – so kann man die Säge stets mitführen, ohne sie bei Nichtgebrauch ablegen zu müssen. Für professionelle, vielseitig einsetzbare Astsägen muss man zwischen 25 Euro und 80 Euro ausgeben.

Fazit

Mit einer Astsäge können diverse anfallende Arbeiten im Garten in vielerlei Hinsicht vereinfacht werden. Um das Holz nach dem Schneiden weiter in Feinarbeit zu bearbeiten, empfiehlt sich zusätzlich die Anschaffung einer Dekupiersäge. Um Beschädigungen des Werkzeugs auf Langzeit verhindert zu können, sollte man beim Kauf einer Astsäge gleich eine hochwertigere, preisintensivere Variante wählen.

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FAQs – Häufig gestellte Fragen zu Astsägen

Kann man das Sägeblatt selbst nachschärfen oder muss ein stumpfes Sägeblatt stets gegen ein neues ausgetauscht werden? Wenn man es nachschärfen kann, wie sollte man dabei am besten vorgehen?

Man kann stumpfe Sägeblätter auch nachschärfen und muss nicht immer gleich einen neuen Aufsatz kaufen. Um das Sägeblatt nachschärfen zu können, darf es aber keine speziell gehärteten Zähne haben. Fürs Nachschärfen benötigt man lediglich eine Flachfeile, eine Feilkluppe und eine Dreikantfeile. Je nach Sägeblattart kann sich die Vorgehensweise ein wenig unterscheiden – aber hier eine kurze, allgemeine Anleitung zum Nachschärfen:

  • Die Säge muss zuerst von grobem Dreck befreit werden.
  • Dann wird sie in die Feilkluppe gespannt, damit sie gut fixiert ist und nicht verrutschen kann, während man feilt.
  • Mit der Flachfeile feilt man waagrecht über die gesamte Zahnreihe hinweg, damit alle Zähne wieder auf dieselbe Länge kommen.
  • Nach diesem Schritt sind die Zähne aber abgeflacht und nicht mehr spitz, was natürlich noch geändert werden muss. Am besten Sie nehmen eine Dreikantfeile und feilen jeden Zahn, bis er wieder spitz ist. Nun hat man wieder eine Reihe an gleichlangen und spitzen Zähnen am Sägeblatt.

Mit welchem Öl-Benzin Gemisch werden Astsägen betrieben?

Prinzipiell kann es hier geringe Unterschiede bei den einzelnen Modellen geben und Sie sollten aus diesem Grund immer die mitgelieferte Gebrauchsanweisung zu Hand nehmen. Meistens sind Motor-Astsägen allerdings mit einem 2-Takt Motor ausgestattet, der mit einem Kraftstoff Gemisch von 1:40 betrieben werden sollte.

Sind Teleskop Astsägen abwinkelbar oder ist der Sägekopf selber verstellbar, sodass man bei der Arbeit in der Höhe flexibler ist?

Um eine möglichst hohe Benutzerfreundlichkeit zu gewährleisten und das Arbeiten mit der Astsäge so angenehm wie möglich zu gestalten, gibt es bei beinahe allen Teleskop Astsägen auch die Möglichkeit einen Winkel am Sägekopf einzustellen. Das ist überaus praktisch und kann die Gartenarbeit für den Nutzer enorm erleichtern.

Können Akku-Astsägen auch mit Kabel betrieben werden und sind die Akkus in der Regel austauschbar, sodass man z.B. mit einem Wechsel-Akku mehr oder weniger ununterbrochen arbeiten kann?

Prinzipiell werden nur rein elektrische Astsägen mit einem Kabel betrieben. Der große Vorteil einer Akku-Astsäge ist das hohe Maß an Bewegungsfreiheit, da kein Kabel vorhanden ist. Damit man aber länger arbeiten kann, als das die Laufzeit eines Akkus ermöglicht, kann man sich auch Wechsel-Akkus besorgen, um auf diese Weise ohne Unterbruch arbeiten zu können.

Können die Teleskopstangen mit unterschiedlichem Zubehör ausgestattet werden, das heißt kann zum Beispiel das Sägeblatt gegen ein Schneidewerkzeug ausgetauscht werden?

Viele Teleskopstangen sind mit einem einfachen Stecksystem ausgestattet und dadurch mit unterschiedlichen Aufsätzen kompatibel. Es handelt sich dabei um ein Multifunktionsgerät.

Welches sind die wichtigsten Kernmerkmale einer Astsäge?

Eine Astsäge ist eine Art Baumsäge, mit der auch größere Äste einfach abgeschnitten werden können. Das Schneideblatt ist in der Regel gezahnt und hat eine durchschnittliche Länge von ca. 12 – 15 cm.

Welche Sicherheitsvorkehrungen sollten bei der Arbeit mit einer Astsäge getroffen werden?

Prinzipiell sollte man bei der Arbeit mit Astsägen immer vorsichtig sein, da man sich an den scharfen Sägeblättern bei Unachtsamkeit, leicht verletzen kann. Vor allem beim Reinigen oder Wechseln des Sägeblatts ist erhöhte Aufmerksamkeit geboten. Wenn Sie höher liegende Äste mit einer Astsäge abschneiden, dann müssen Sie berechnen, wo der Ast zu Boden fällt und sich rechtzeitig aus der Gefahrenzone begeben. Außerdem ist es bei Motor-Astsägen sehr zu empfehlen, eine Schutzbrille und eventuell einen Gehörschutz zu tragen, da die Geräuschbelastung über längere Zeit hinweg relativ hoch sein kann.

Tipps zur Produktpflege von Astsägen

Eine Astsäge ist eine treue und praktische Begleiterin eines jeden Hobbygärtners. Mit dem richtigen Zubehör können damit auch höher liegende Äste ganz einfach auf die gewünschte Länge geschnitten werden. Aber wie alle Gartengeräte und Werkzeuge, benötigt auch eine Astsäge ein wenig Aufmerksamkeit bei der Pflege und Wartung, damit sie lange gute Dienste erweisen kann.

Je nachdem um welche Art von Säge es sich handelt – eine normale Handastsäge, eine elektrische Astsäge, eine Akku- oder eine Motor-Astsäge – kann sich auch der Pflegeaufwand unterscheiden. Wir liefern Ihnen hier einen guten Überblick über die allgemeinen Schritte bei der Pflege von Astsägen.

Astsägen reinigen und pflegen – So wird’s gemacht:

Als erstes müssen natürlich Vorkehrungen für die persönliche Sicherheit getroffen werden. Wenn Sie eine elektrische Astsäge oder eine Astsäge mit Akku besitzen, dann trennen Sie das Gerät bitte von der externen Stromversorgung bzw. entnehmen Sie den Akku, bevor Sie mit Pflege- oder Wartungsarbeiten beginnen. So vermeiden Sie, dass die Säge ungewollt in Betrieb genommen wird und verringern damit das Verletzungsrisiko.

Nach jeder Verwendung der Astsäge sollte diese von grobem Schmutz und Schnittresten befreit werden. Meistens sollte dies einfach per Hand zu bewerkstelligen sein und die Verwendung von Spülmitteln und anderen Reinigungsmitteln ist oft nicht notwendig. Wahlweise könnten Sie für diese Arbeit auch Arbeitshandschuhe tragen, um die Gefahr von Schnittverletzungen so gering wie möglich zu halten. Achten Sie auch darauf, dass das Sägeblatt ganz trocken ist, bevor Sie das Gerät wieder verstauen, um zu verhindern, dass sich Rost auf den Sägeblättern bildet und die Schneideleistung dadurch stark nachlässt.

Die beweglichen Teile einer Astsäge sollten in regelmäßigen Abständen geschmiert bzw. eingefettet werden, damit Sie weiterhin einwandfrei funktionieren und rund laufen können.

Kleiner Tipp: Wenn ein Schutzköcher oder ein Etui für das Sägeblatt vorhanden ist, dann können Sie diese mit ein wenig Öl befüllen, sodass die Astsäge in einem Ölbad gelagert bleibt. Achten Sie dabei aber unbedingt darauf, dass das Gerät in einer aufrechten Position gelagert wird, damit das Öl nicht auslaufen, und sich über das Gehäuse verbreiten kann.

Astsägen sollen unbedingt an einem trockenen Ort gelagert werden, wo sie keinen Witterungseinflüssen ausgesetzt sind. Damit vermeiden Sie, dass bei motorbetriebenen Modellen die Elektronik zu Schaden kommt, oder dass sich aufgrund von Feuchtigkeit Rost bildet.

Bei Motorastsägen muss auch die Kette in regelmäßigen Abständen geschmiert werden. Dies ist wichtig, da die Kette schnell einen irreparablen Schaden nehmen kann, sollte das Schmieren längere Zeit vergessen worden sein. Es gibt die Möglichkeit, ein Modell mit automatischer Kettenschmierung zu erwerben, so fällt dieser Pflegeaufwand weg. Aber auch bei Astsägen mit automatischer Kettenschmierung muss der Stand des Schmiermittels gewissenhaft überprüft, und wenn nötig, das Schmiermittel nachgefüllt werden.

Sollten Sie eine Abnahme der Schneidleistung Ihres Gerätes bemerken, dann sollte das Sägeblatt nachgeschliffen werden. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, sich einen neuen Sägeaufsatz zu kaufen, aber mit ein paar Handgriffen und Eigeninitiative können Sie die Säge auch selbst nachschleifen. Dazu benötigen Sie lediglich eine Flachfeile, eine Feilkluppe und eine Dreikantfeile.

Sollte es zu einem Funktionsverlust der motorisierten Astsäge kommen, dann empfiehlt es sich, die diversen Wartungsarbeiten von ausgebildetem Fachpersonal durchführen zu lassen. Kennen Sie sich nicht sehr gut mit der Technik des Werkzeugs aus, dann raten wir Ihnen dringend davon ab, das Gehäuse zu öffnen und selbst Hand anzulegen. Vor allem dann, wenn die Herstellergarantie noch in Kraft ist, sollten Sie Ihre Astsäge lieber in ausgebildete Hände weitergeben. Bei diversen Unklarheiten ist natürlich auch die mitgelieferte Gebrauchsanweisung eine gute Informationsquelle für Fragen zur Astsäge.

Die Produktpflege von Astsägen ist in der Regel nicht sonderlich aufwendig und sollte in kurzer Zeit zu bewältigen sein. Die Lebensdauer dieses Werkzeugs hängt aber mit Sicherheit von der richtigen Handhabung und Pflege ab und es zahlt sich aus, hier etwas Zeit zu investieren. Mit diesen Tipps zur Produktpflege von Astsägen sind Sie auf jeden Fall der Aufgabe gewachsen und Ihr Gerät sollte Ihnen noch lange gute Dienste erweisen können.

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